Männliche Fruchtbarkeit stärken – was Mann wirklich selber tun kann
Kinderwunsch? Oft denken wir zuerst an die Frau. Dabei spielt die männliche Fruchtbarkeit mindestens genauso eine Rolle – bei rund 40 % der Paare trägt der Mann zum Kinderwunsch bei. Ein Spermiogramm zeigt, wie es um Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien steht. Aber: Nicht alles ist festgelegt. Viele Faktoren lassen sich aktiv beeinflussen.

Ernährung – Powerfood für Spermien
Was auf den Teller kommt, wirkt direkt auf die Spermien:
- Zink & Selen stärken die Spermienproduktion
- Antioxidantien schützen vor freien Radikalen
- Omega 3-Fettsäuren unterstützen Beweglichkeit und Vitalität
Nüsse, Fisch, buntes Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sind hier besonders sinnvoll.
Bewegung & Gewicht
Regelmässige Bewegung tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch den Spermien. Zu viel intensives Training kann dagegen kontraproduktiv sein. Wichtig ist also Balance statt Extrem.
Rauch & Alkohol
Rauchen ist ein starker Faktor, der die Spermienqualität reduziert. Auch regelmässiger Alkoholkonsum kann die Beweglichkeit und Vitalität der Spermien beeinträchtigen. Weniger ist hier mehr.
Stress, Schlaf & Alltag
Stress und Schlafmangel wirken sich nicht nur auf das Wohlbefinden aus, sondern auch auf die Spermienbildung. Ausreichend Schlaf, Entspannung und kleine Auszeiten gehören zu den unterschätzten Faktoren.
Temperatur & Alltagshygiene
Spermien mögen es etwas kühler als die Körperkerntemperatur. Längeres Sitzen mit Laptop auf dem Schoß oder sehr enge Unterwäsche sollte man vermeiden. Kleine Anpassungen im Alltag können hier schon helfen.
Fun Fact
Regelmässige Ejakulation ersetzt ältere Spermien durch frische – gerade vor einer Zeugungsphase kann das einen Unterschied machen.